SKE Ausrüstung

Hydrostatische Prüfung von SKE-Druckbehältern

Alle Druckbehälter, die für AS1210/PED/ASME-Anforderungen müssen nach der Herstellung einem Drucktest unterzogen werden und ihre strukturelle Integrität muss nachgewiesen werden, bevor sie in Betrieb genommen werden.

Druckbehälter


Der Drucktest wird bei einem Druck durchgeführt, der höher ist als der Auslegungsdruck. Der Überdruck bietet eine Sicherheitsmarge, da die Belastungsniveaus der Behälterkomponenten während des Tests höher sind als diejenigen, die während des Betriebs auftreten. 

Ziel des Drucktests ist es, den Behälter unter kontrollierten Bedingungen auf einen ausreichend hohen Innendruck zu bringen, um seine mechanische Integrität nachzuweisen. Ein erfolgreicher Abschluss des Drucktests bedeutet, dass der Behälter für den Betrieb geeignet ist. 

Vor dem hydrostatischen Test wird das Gefäß anhand seiner Abmessungen auf die Einhaltung der Konstruktionszeichnung und der erforderlichen Fertigungstoleranzen überprüft. 

Druckprüfungen werden typischerweise mit Wasser als Prüfmedium durchgeführt, da Wasser im Vergleich zu pneumatischen Prüfungen relativ sicher ist.   

Wasser ist nahezu inkompressibel, benötigt also verhältnismäßig wenig Arbeit um einen hohen Druck aufzubauen und kann daher bei einem Versagen des Behälters nur eine geringe Energiemenge unter hohem Druck freisetzen. 

Pneumatische Tests mit Hochdruckgas sind nach Vereinbarung zulässig, werden jedoch normalerweise vermieden, da sie aufgrund der im Druckgas gespeicherten Energiemenge eine erhebliche Gefahr darstellen. Ein Bruch könnte zu einer explosionsartigen Freisetzung dieser Energie führen, die möglicherweise Schäden oder Verletzungen des den Test durchführenden Personals verursachen kann. 

Bei der hydrostatischen Prüfung wird das Gefäß mit einer Flüssigkeit, normalerweise Wasser, gefüllt und Druckbeaufschlagung des Behälters auf den angegebenen Prüfdruck und normalerweise von Personal durchgeführt, das über ausreichende Erfahrung und Qualifikation zur Durchführung der Prüfung verfügt. 

Der mindestens erforderliche Prüfdruck nach AS 1210/PED/ASME-Anforderung beträgt etwa das 1,43-fache des Auslegungsdrucks und ist normalerweise in den Konstruktionszeichnungen, ITPs und Inspektionsblättern dokumentiert. 



Die Druckdichtigkeit kann durch Schließen des Zufuhrventils und Beobachten eines Druckverlusts geprüft werden. Die Festigkeit wird üblicherweise durch Messen der bleibenden Verformung im Schiff.  

Das hydrostatisch zu prüfende System wird nach und nach mit Wasser gefüllt und entlüftet, um sicherzustellen, dass Lufteinschlüsse beseitigt werden. Der Test darf erst beginnen, wenn das Gefäß und das darin befindliche Wasser die gleiche Temperatur erreicht haben. 

Sobald das System gefüllt und stabilisiert ist, wird es isoliert und schrittweise auf den vorgesehenen Prüfdruck gebracht. Der Prüfdruck wird 30 Minuten lang gehalten und dann auf 85-95% des Prüfdrucks reduziert, während die physikalische Prüfung des Behälters stattfindet. 

Eventuelle Lecks, Verformungen/Verzerrungen, Druckabfälle oder andere festgestellte Probleme werden dann behoben und der Druckbehälter wird erneut geprüft. gemäß AS 4037-Anforderung



Nach Abschluss werden Testaufzeichnungen und -berichte erstellt und die Ergebnisse im Hydrostatik-Testzertifikat festgehalten, um den erfolgreichen Abschluss des Tests zu signalisieren. 

Die unübertroffene Kombination aus Erfahrung, Flexibilität, Fachwissen und Technologie für jeden SKE Das Projekt dient dazu, das Produktionsrisiko zu minimieren und eine pünktliche, budgetgerechte und spezifikationsgerechte Lieferung sicherzustellen.

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